Texte

Vortrag Andrea Kiefer, DBfK: "Handlungsfelder der Pflege"

Begrüßung Helmut Müller, DPO-Vorsitzender

Informationen zu Pflegedaten

Abstract "Selbstverwaltung", Ute Coulmann

Abstract "Pflegebildung" Dr. Margarete Reinhart

Folien "Pflegebildung"

DIP-Pflegethermometer lang, kurz

Artikelform


Fotos

Foto Rede Staassekretär Christoph Habermann, Sozialministerium RLP

Foto Rede Andrea Kiefer, Präsidiumsmitglied Deutscher Pflegerat; Vorsitzende DBfK Südwest

Foto Publikum bei Pflegekongress 2010 mit DPO-Vorsitzendem Helmut Müller

Foto Infostand

Foto Kabarettist Franz-Josef Euteneuer

Foto Referentin Ute Coulmann, Thema Selbstverwaltung

Fotos Podiumsdiskussion: alleThelenDröscherSchmitzSchmidtDPO-Vorsitzender Müller


Materialien 1. DPO-Pflegekongress 23.10.2007: "Gemeinsam bewegen"

Am 23.10.2007 fand in Vallendar der Kongress des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz eV statt.

Workshops-Abstracts

    * WS1 - Pflegebildung offensiv

    * WS2 - Burnoutprophylaxe 

    * WS3 - Begriff Pflegebedürftig

    * WS4 - Neue Handlungsfelder

    * WS5 - Ambulante Pflege

    * WS6 -  Pflege im Krankenhaus   

(Präsentation Prozessorientierung)

    * WS7 - Case Management

    * WS8 - Entwicklung

    * Referat Prof. Weidner


Pressemitteilungen

    * Presseinformation

    * Workshopzusammenfassung


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Podiumsdiskussion


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Eröffnungsrede


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Die Referenten


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Blick in den vollbesetzten Saal


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Beim Workshop


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Überblick


Ältere Einträge

Hier finden Sie die aktuellen Informationen zu der Aktion:

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12.05.2007: Internationaler Tag der Pflege

Der Tag der Pflege stellt in diesem Jahr die Qualität in den Mittelpunkt. "Arbeitsplatz Pflege:mit Qualität arbeiten - mit Qualität pflegen" ist das Motto. Das ist ein wichtige Thema, für Patienten ebenso wie für Pflegende.

Das Gesundheitswesen und damit das Berufsfeld der professionellen Pflege befindet sich in einem Veränderungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Pflege ist dabei ein zentraler Baustein zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und zur Sicherung der Qualität.

Eine Versorgung der Menschen, die Unterstützung und Hilfe brauchen, muss sich an deren Bedarf orientieren. Die gesellschaftlichen Anforderungen, die heute und in Zukunft an beruflich Pflegende gestellt werden, brauchen entsprechende Rahmenbedingungen. Professionell Pflegenden sind eigenständige und gleichberechtigte Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Sie nehmen vernetzende und übergreifende Aufgaben in den jeweiligen Sektoren des Gesundheitswesens wahr. Dies ist ein wichtiger und unverzichtbarer Beitrag, der nachhaltig gesichert und weiter ausgebaut werden muss.

Die Bereiche Gesundheitsförferung, Beratung, Prävention und Rehabilitation gewinnen zusätzlich an Gewicht. Die Vernetzung der verschiedenen Professionen im Gesundheitswesen sowie der unterschiedlichen Bereiche des Gesundheitswesens sind dabei Herausforderungen, denen sich Pflegende stellen und die sie aktiv mitgestalten.

Damit Pflegende diesen Auftrag erfüllen können, müssen die Rahmenbedingungen überprüft werden. Die rechtlichen Grundlagen bedürfen einer Klärung im Hinblick auf eine sinnvolle Tätigkeitserweiterung. Die Arbeitsbedingungen sind in diesem, zum großen Teil von Frauen ausgeübten Beruf, so zu gestalten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist. Damit kann ein Verbleib von qualifizierten und erfahrene Kräften gesichert werden. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Qualität, sowohl für die Patienten als auch für die Beschäftigten in diesem Beruf.

Bad Kreuznach, 10.05.2007


Neuer Schwerpunkt "Pflege im Krankenhaus" der Initiative "Menschen pflegen" des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Rheinland-Pfalz

Der DPO als Vertreter der beruflich Pflegenden in Rheinland-Pfalz hat bereits seit mehreren Jahren auf die zunehmende Arbeitsverdichtung im Pflegebereich der Kliniken hingewiesen. Wir begrüßen deshalb die Initiative des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in Rheinland- Pfalz.

Die Veränderung der vergangenen Jahre in den Kliniken führen dazu, dass immer mehr Patienten in immer kürzerer Zeit von weniger Personal betreut werden. Damit dies nicht zu Lasten der Patienten geht, ist eine Stärkung der Pflege im Krankenhaus unabdingbar. Pflegende erbringen eine Kernleistung der Krankenhausversorgung. Um diese mit hoher Qualität weiterführen zu können, muss die Versorgung der Patienten konsequent in den Mittelpunkt gestellt werden. Pflegende sind aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation in der Lage, die Organisation im Sinne der Patienten effizient zu steuern.

Der DPO sieht in den geplanten Teilprojekten des Ministeriums einen möglichen Ansatzpunkt, um die Pflege im Gesundheitswesen den Stellenwert zuzubilligen, den sie auf Grund ihrer hohen Qualifikation einnehmen kann. Dazu muss die bisherige Aufgabenverteilung überdacht werden und Rechtssicherheit erreicht werden.

Wesentlich ist eine ausreichende Personalausstattung, die sich am Bedarf  der Patienten orientiert. Auch für die Zukunft müssen die Weichen gestellt werden, damit im Hinblick auf die demografische Entwicklung eine hochwertige pflegerische Versorgung der Menschen erfolgen kann.

Bad Kreuznach, 12.07.2006


Ärztestreik

Seit Wochen protestieren, demonstrieren und streiken weite Teile der Ärzteschaft aus den Universitätskliniken in Bayern, Baden -  Württemberg und Nordrhein - Westfalen. Die Forderungen nach verbesserten Arbeitsbedingungen sind aus der Sicht der Mitgliedsverbände des DPO Rheinland - Pfalz für junge Assistenzärzte durchaus gerechtfertigt. Die Ausgangsforderung von 30 % Steigerung ist allerdings weit überzogen und realitätsfern.

Pflegende leisten in enger Abstimmung mit dem ärztlichen Dienst einen wesentlichen Beitrag zur qualitativ hochwertigen Versorgung. Entsprechend ihrer akademischen Ausbildung muss auch in dieser Berufsgruppe eine angemessene Vergütung erfolgen. In Anbetracht der klammen Kassenlage steht zu befürchten, dass die entstehenden Mehrkosten entweder zu einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge oder aber zu Einsparungen im Personalbereich an anderer Stelle führen könnten.

Die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und somit der Lohnnebenkosten ist seitens der Politik erklärtermaßen Gift für die sich langsam erholende Konjunktur. Es wäre eine große Gefahr für den sozialen Frieden in den Krankenhäusern und für die qualitative Versorgung der Patienten, wenn es hierdurch zu einer Umverteilung der Personalbudgets käme. Dieser Umstand erfüllt die Mitgliedsverbände des DPO Rheinland-Pfalz mit allergrößter Sorge. Patientengefährdungen wären in Zukunft unausweislich und würden in einem solchen Fall billigend in Kauf genommen. Negative Auswirkungen auf die Behandlungsqualität im Krankenhaus sind zu befürchten.

Es ist wichtig, klar zu machen, das es neben der ärztlichen Kunst auch professionelles pflegerisches Handeln erfordert, um ärztliches Handeln zu ermöglichen und Behandlungserfolge zu sichern. Die Forderung nach besserer Bezahlung und nach verbesserten Rahmenbedingungen muss nach Auffassung des DPO Rheinland-PFalz ebenso für die Pflege gelten. Eine weitere Belastung der Berufsgruppe Pflege zugunsten der berechtigen Forderung im ärztlichen Bereich darf es nicht geben. Ein qualitativer und quantitaiver Pflegenotstand wäre die Folge.


SZu: Berichterstattung über Modellprojekt  "ProFridA" der Diakonie-Westfalen

Zu einem Modellprojekt der Diakonie Westfalen, das Prostituierte und von Gewalt betroffenen Frauen eine Integration auf den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen soll, haben einige Medien Berichte veröffentlicht, deren Schlagzeilen aufhorchen lassen.

Werden nun "Huren zu Pflegekräften umgeschult" ( "Die Rheinpfalz" vom 13.03.2006) oder geht es in Sachen Ausbildung jetzt "Vom Straps zur Schnabeltasse" ("Der Spiegel" Ausgabe 11 / 2006)?

Beide Artikel stellen das Projekt der Diakonie verkürzt dar und reduzieren den Beruf der Altenpflege. Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V. weist als Vertretung der Pflegenden darauf hin, dass der Beruf der Altenpflege differenzierter ist als die "Arbeit mit Bettpfanne, Schnabeltasse udn Waschlappen". Dies ist nur ein Teilbereich der Alltagsarbeit und wird der Betreuung von alten Menschen mit Pflegebedarf nicht gerecht. Die hohe Sozialkompetenz, die für die Pflege notwendig ist, geht über "gut mit Menschen umgehen"  und "keine Ekelgefühle" zu spüren weit hinaus. Eine sensible Wahrnehmung der Persönlichkeit des alten Menschen ist mehr als die Versorgung bei körperlichen Gebrechen. Sie wird im Rahmen einer qualifizierten Ausbildung mit 2100 Stunden theoretischen Anteil und 2500 Stunden Praxis erworben. Während der beruflichen Tätigkeit werden die Kompetenzen weiterentwickelt. Sie zeigen sich in einem fundierten fachlichen Wissen, das individuellauf den jeweiligen Menschen mit Pflegebedarf angewandt wird.

Die Berichterstattung der oben genannten Medien zeichnet ein Bild der Altenpflege, das dem Beruf in keiner Weise gerecht wird. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung ist eine differenzierte Darstellung dieses Berufes notwendig, auch um dessen Attraktivität zu erhöhen. Das lässt sich nicht mit reißerischen Schlagzeilen erreichen.


Haushaltsassistenz für die Pflege.

DPO betont die fachliche Begleitung der Haushaltsassistenten in der Pflege

Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V. (DPO e.V.)  begrüßt die Initiative des MASFG.

Die vielfältigen Aufgaben bei der Betreuung und Pflege erfordern eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Diensten und Berufen. Um die betroffenen Menschen vor Schaden zu behüten muss die Tätigkeit der Haushaltsassistenten unter fachlicher Aufsicht von Pflegefachkräften stehen. Damit die Assistenten ihre Aufgaben wahrnehmen können, ist eine Ausbildung nach verbindlichen Kriterien erforderlich.

Der Dachverband hat an den Beratungen teilgenommen und die Belange von pflegebedürftigen Menschen und der beruflich Pflegenden vertreten.  Wir stimmen der Vereinbarung zu, da wir die Not der betroffenen Menschen und deren Familien kennen.  Die Initiative des Ministeriums ist  ein erster Schritt, um die Lücken im Betreuungsangebot von Pflegebedürftigen zu schließen und damit einen Beitrag zur Bekämpfung  illegaler Beschäftigung zu leisten.

Auch in Zukunft muss  eine hochwertige Versorgung von Pflegebedürftigen sichergestellt sein. Um dem individuellen Bedarf der Menschen gerecht zu werden, ist eine genaue Tätigkeitsbeschreibung aller an der Pflege und Betreuung Beteiligten erforderlich, die Pflegefachkräfte sichern dabei die hohe Qualität der Betreuung.

Mainz, 24.11.2005



Stellungnahmen


Presseartikel zum 1. rheinalnd-pfälzischen Pflegekongress in Mainz am 06.10.2005

Beim 1. rheinland-pfälzischen Pflegekongress trafen sich am 06.10.2005 mehr als 1100 Pflegefachkräfte  aus den unterschiedlichen Bereichen in Mainz.

Die Sozialministerin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, wies in ihrer Begrüßung auf die unterschiedlichsten Projekte des Landes Rheinland-Pflanz im Pflegebereich hin.

Bei all diesen Projekten ist der Dachverband der Pflegeorganisationen e.V. durch die einzelnen Mitgliedsverbände maßgeblich beteiligt. Durch die Mitarbeit in den Gremien konnten wesentliche pflegerelevante Aspekte in die Beratungen eingebracht werden. Dies geschah u.a. bei der Entwicklung des Rahmenlehrplans für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und Kinderkrankenpflege. Auch der Bedarf an Fachkräften wurde durch Anregung des DPO e.V. in Rheinland-Pfalz untersucht. Diese Erhebung wird in einem Branchenmonitoring fortgeführt.

Sozialministerin Dreyer betonte in ihrem Statement die Notwendigkeit einer Reform der Pflegeversicherung. Sie plädierte für eine Zusammenführung der privaten und sozialen Pflegeversicherung. Darin wurde sie von Marion Caspers-Merk, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung bestätigt. Frau Caspers-Merk war anstelle von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zum Kongress gekommen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde von den Teilnehmern die Erweiterung des Pflegebegriffs in der Pflegeversicherung gefordert. Insbesonder die Bereiche Betreuung und Prävention gilt es mit aufzunehmen.  Prof. Klie aus Freiburg konstatierte eine Veränderung gesellschaftlicher und familiärer Strukturen, die sich nicht allein durch zusätzliches Geld im System der Pflegeversicherung  auffangen lässt.  Prof. Dörner plädierte aus der Sicht des Psychiaters für eine stärkere Berücksichtigung des sozialen Nahraums im Bereich der ambulanten Pflege. Dazu zählen nach seiner Einschätzung  neben der Familie auch Freunde und Nachbarschaft. Er mächte die Bürger dazu motivieren, ihre freie Zeit zum Teil in soziale Netzwerke zu investieren.

In der regen Diskussion mit den Kongressteilnehmern konnten unterschiedliche Aspekte vertieft werden. Kritisch angemerkt wurde das Fehlen einer ausgewiesenen Pflegewissenschaftlerin als Teilnehmerin der Produmsdiskussion. In den anschließend stattfindenden  Arbeitsgruppen waren diese dann vertreten und konnten sich mit den Teilnehmern einzelnen Themen intensiv zuwenden.


Leserbrief des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz zum Artikel : Generation Pflege im Spiegel, Ausgabe 19/2005

Die beschriebenen Pflegesituationen spiegeln das Dilemma der Betroffenen und der professionell Pflegenden und machen den Handlungsbedarf deutlich. Die Reduktion des pflegerischen Handelns auf körperbezogene Einzelverrichtungen (wie sie die Pflegeversicherung definiert) ist den Pflegebedüftigen nicht angemessen  und lässt die Kompetenzen der professionell Pflegenden brach liegen. Gut ausgebildete Pflegende sind in der Lage, zum Erhalt der Eigenständigkeit jedes Einzelnen beizutragen und eine Begleitung erkrankter und alter Menschen zu leisten. Seit langem gibt es Konzepte, die den Vorstellungen eines menschenwürdingen Alterns entgegenkommen, die vorgestellten Hausgemeinschaften und quartiersbezogenen Wohnformen stellen eine Alternative zum Leben im Heim dar. Dafür gilt es allerdings auch politische Rahembedingungen zu schaffen und die Expertise der Pflegewissenschaft von Seiten der Politik einzuholen. Dies wurde von der Bundesregierung und den politischen Parteien bislang nicht ausreichend getan. Die Pflegeverbände weisen seit langem auf die Untätigkeit der Politik hin, die das Schaffen abstruser Gesetze als "Handeln" verkauft. Wir werden die Parteien bei den anstehenden Wahlen dazu kritisch befragen.

DPO e.V. - Gärtnergasse 3 - 55116 Mainz - Tel. 06131/66 94 083 - fax 06131/66 94 087 - E-Mail rau@dpo-rlp.de  - Datenschutzerklärung